Chaos, verpasste DMs und wilde Nächte: So entstand unser Mapin Ambassador-Programm, die Community, über die die Schweizer Partyszene spricht.
Ihr kennt es: Man scrollt durch den Feed, sieht perfekt platzierte Produkte bei seinen Lieblings-Creators und denkt sich: „Genau das brauche ich für Mapin [dein Startup].“ Ein Produkt, das alle lieben, nutzen und teilen. Aber die Wahrheit hinter diesen glänzenden Posts ist oft eine Rechnung über mehrere Tausend Franken. Ein Luxus, den wir uns als junges Startup definitiv nicht leisten konnten.
Der Zwang zur Kreativität. Wir brauchten einen anderen Weg. Eine Bootstrap-Variante, die funktioniert, ohne dass wir Unsummen verbrennen. Wir wollten Menschen, die die Idee von Mapin lieben – keine Söldner für den schnellen Post. Meine erste Idee war simpel: Wir geben Nano / Micro-Creators VIP-Treatment (Gratis Eintritt, Skip-the-Line, Tickets für den Rave-Buddy) und pushen sie über unseren 30'000 Follower Instagram-Account. Im Gegenzug gibt es Content.
Ich schrieb hunderte DMs, immer persönlich:
Hey ...🌞 Dis profil isch eus ufgfalle und mir würdet gern mit dir eh kooperation starte 😄 Wärsch interessiert, mol für „mapin“...
Die Erkenntnis im Chaos. Das Ergebnis? Funkstille. Oder: „Schick die Anfrage an mein Management.“ Ich sass zwischen Tabellen und Instagram-DMs und fühlte mich nicht mehr wie ein Tech-Founder, sondern wie eine Ein-Mann-Marketing-Agentur. Ich jagte Content Creator hinterher, die vielleicht gar keinen echten Bezug zur Brand hatten, oder vermutlich noch nicht bereit waren, auf so einer grossen Plattform „exposed“ zu sein – halt Typisch schweizerisch.
Die Lösung: Exklusivität statt Masse. Wir drehten den Spiess um. Statt Outbound (Leute nerven) setzten wir auf Inbound (Leute anziehen). Wir starteten unser Ambassador-Programm. Der Clou: Wir nutzen die „Close Friends“-Funktion auf Instagram als exklusiven VIP-Club. Dort teilen wir wöchentlich die spannendsten Events, die man wirklich nicht verpassen will. Wer dort drin ist, gehört zum inneren Kreis.
Warum es funktioniert! Der Erfolg gab uns sofort recht: Ein einziger Post eines Nano-Influencers (jemand mit kleiner, aber sehr engagierter Followerschaft) generierte an einem Tag über 300 Downloads. Das sind 300 echte User, die sehen wollten, wo was läuft. Das Programm hat sich gewandelt: Jetzt bewerben sich die Creator bei uns. Wir wählen bewusst aus, wer zum Vibe passt. Das steigert nicht nur unsere Downloads, sondern auch die Ticketverkäufe für die Veranstalter massiv, da wir die Events über unsere eigenen Kanäle zusätzlich pushen und im Vorfeld gar Story promos platzieren.
Manchmal ist kein Budget zu haben das Beste, was dir passieren kann. Es zwingt dich, authentisch und einfallsreich zu sein.
Falls du selbst ein Creator bist: Hier gehts zur Anmeldung

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